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Torsten Wehrhahn

Titelseite
 
Inhalt

Torsten Wehrhahn
Die Westukrainische Volksrepublik
Zu den polnisch-ukrainischen Beziehungen und dem Problem der ukrainischen Staatlichkeit
in den Jahren 1918 bis 1923


Berlin 2004, 400 Seiten, € 14,90; ISBN 978-3-89998-045-5

Buch leider nicht mehr lieferbar!



Die Jahre nach 1918 bildeten in dem ethnisch gemischten Ostgalizien eine Zeit der offenen Konfrontation zwischen Ukrainern und Polen mit weitreichenden Folgen für das Verhältnis beider Völker. Um dieses Territorium führten zwei sich nach dem Zerfall der Vielvölkerreiche der Zaren und der Habsburger im Ersten Weltkrieg bildende Staaten, die Westukrainische Volksrepublik und der nach 123 Jahren Teilung wiedererrichtete polnische Staat, die Zweite Polnische Republik, bis in den Juli 1919 einen Krieg, der tiefe Spuren im Zusammenleben von Ukrainern, Polen und Juden vor Ort hinterließ.
Die vorliegende Arbeit problematisiert anhand wesentlicher Aspekte der ukrainischen und polnischen Zeitgeschichte die Politisierung nationaler Bewegungen in Gebieten, wo ethnische Grenzen mit Staatsgrenzen nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Sie verdeutlicht außerdem, daß die starke regionale Prägung der ukrainischen Nationalbewegungen dies- und jenseits des Zbruc maßgeblich zu einem Scheitern ukrainischer Staatsbildungen nach dem Ersten Weltkrieg beitrug.

Pressestimmen:

"Wehrhahns Arbeit ist seit gut 40 Jahren die erste monografische Untersuchung zur Geschichte der ZUNR (Zachidno-Ukrajins'ka Narodna Respublika) [...] Wehrhahn hat mit seinem Buch eine sehr differenziert argumentierende Untersuchung vorgelegt und eine wichtige Lücke in der Historiografie zur Ukraine geschlossen."

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Rudolf A. Mark
in: sehepunkte 6 (2006), Nr. 2 [15.02.2006]


"Er [Wehrhahn ] stützt sich [...] auf ein umfangreiches Quellenkorpus, die Auswertung von Presse, zeitgenössischen Berichten und Memoiren und kann so Abläufe, Einstellungen, Pläne, Alternativen und Motive identifizieren sowie deren Relevanz und Wirkmächtigkeit verdeutlichen."

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in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung, 55(2006)
Heft 1/S.153-155