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Matthias Taube

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Inhalt

Matthias Taube
EG-Wettbewerbsrecht und die Umorientierung nationaler Wirtschaftspolitik
am Beispiel Finnlands seit 1987


Berlin 2000, 392 Seiten, € 14,90; ISBN 978-3-934479-33-3

Über das Buch:
Basierend auf aktuellen Entscheidungen der Europäischen Kommission und des Europäischen Gerichtshofes beleuchtet die vorliegende Studie die Entwicklung der Wettbewerbspolitik und des Wettbewerbsrechts der EG. Dabei bietet die Betrachtung von Wettbewerbsfällen und zentralen Problemen des Kartellrechts nicht nur neue Erkenntnisse für Experten auf diesem Gebiet, sondern stellt zugleich auch eine Einführung für den mit Wettbewerbsproblemen weniger vertrauten Leser dar.

Am Beispiel Finnlands kann dargelegt werden, zu welchen Ergebnissen die am EG-Kartellrecht orientierte Wandlung einer nationalen Wirtschaftspolitik führte. Die zunehmende Wettbewerbsintensivierung insbesondere im Finanzsektor trug maßgeblich zur finnischen Wirtschaftskrise Anfang der 90er Jahre bei. Die Arbeit beinhaltet des weiteren eine Darstellung der aktuellen Wettbewerbssituation auf ausgesuchten Märkten.

Aufgrund ihrer interdisziplinären Ausrichtung richtet sich diese Untersuchung sowohl an Politologen, als auch an Wirtschaftsjuristen und Volkswirtschaftler. Nicht zuletzt bietet sie für Praktiker des deutsch-finnischen Handels aufschlussreiche Hintergrundinformationen.

Über den Autor:
Matthias Taube, geb. 1967; Studium der Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg; seit 1997 in Finnland,
u. a. am Finnischen Wettbewerbsamt (Kartellamt) in Helsinki tätig; Promotion mit dieser Arbeit.

Rezensionen:
Aufgrund der Marktmacht der EU ist es auch für Nichtmitglieder kaum noch möglich, eine unabhängige nationalstaatliche Wirtschaftspolitik zu verfolgen; bei EU-Mitgliedern gilt dies in besonderem Maße. Am Beispiel Finnlands zeigt der Autor fundiert und gut verständlich auf, inwieweit Finnland bereits vor seinem Beitritt dem Deregulierungsdruck der EU nachgab.
Der gestiegene Wettbewerb, insbesondere im Finanzsektor, auf bis dato überwiegend mono- und oligopolistisch strukturierten Märkten führte zunächst zu der außerordentlich starken Wirtschaftskrise Anfang der 90er Jahre. Diese war dann ein maßgeblicher Faktor für den Eintritt Finnlands in die EU.
Quelle: Zeitschrift für Politikwissenschaften, Februar 2002