Regine Sondermann
Kunst ohne Kompromiss.
Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler.
1899 - 1940
Berlin 2008, 155 Seiten; € 19,80; ISBN 978-3-89998-994-6
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Über das Buch:
Die Dresdner Malerin Elfriede Lohse-Wächtler zählt
zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Expressionismus.
Zu Lebzeiten war sie nur Insidern ein Begriff, doch ihre
Entdeckung in den letzten Jahren eröffnet den Blick
auf eine spektakuläre Künstlerpersönlichkeit
und auf ein außergewöhnliches Werk. Künstlerkollegen
des Expressionismus und Dadaismus schätzten ihre Arbeit
und waren ihre Freunde (Otto Dix, Conrad Felixmüller,
Raoul Hausmann, Otto Griebel u.a.). Sie waren begeistert
von ihrem Mut und ihrer enormen kreativen Energie. Im September
1929 konnte Elfriede Lohse-Wächtler an der großen
Kunstausstellung Altona zusammen mit berühmten Avantgardisten
(u.a. Paul Klee, Oskar Kokoschka, Emil Nolde) ausstellen.
Materielle Not und schwere Beziehungskrisen trieben die
Malerin in eine psychische Krankheit. Als Patientin des
Sächsischen Krankenhauses für Psychiatrie und
Neurologie Arnsdorf wurde sie als „unheilbar-schizophren“
erklärt. 1940 starb Elfriede Lohse-Wächtler in
der Gaskammer der Landesheil- und Pflegeanstalt Pirna Sonnenstein.
Die Autorin, Regine Sondermann, gibt der Künstlerin
eine Stimme. Wie in einem Roman beschreibt sie Elfriede
Lohse-Wächtlers Leben und führt die Leser mitten
in das Künstlermilieu der Moderne.
Über die Autorin:
Die Schriftstellerin wurde 1965 in Nördlingen, Donau
Ries, geboren. Sie studierte Slawistik, Germanistik und
Politologie in Köln und Berlin. Sie lebt mit ihrer
Familie in Magdeburg.