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Michaela Schmid, Erziehungsratgeber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – eine vergleichende Analyse

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Michaela Schmid
Erziehungsratgeber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – eine vergleichende Analyse.
Kontinuität und Diskontinuität im Mutterbild sowie der (früh-)kindlichen Pflege und Erziehung in ausgewählten Erziehungsratgebern der Weimarer Republik und der NS-Zeit

Berlin, April 2008, 195 Seiten; € 24,00; ISBN 978-3-89998-123-0

Über das Buch:
Erziehungsratgeber stellen innerhalb der Erziehungstradition einen wichtigen Forschungsgegenstand dar, der künftig stärker in den Blick wissenschaftlicher Bemühungen gelangen muss. Bislang sind sie noch weitestgehend unerforscht. Wie wichtig die Aufhellung dieses Bereiches ist, wird deutlich, wenn man sich überlegt, dass es wohl weniger wissenschaftliche als vielmehr populärpädagogische Schriften waren, die von Eltern/ Laien gelesen wurden und deren praktisches Handeln – und damit diesen Bereich der Erziehungspraxis – beeinflussten.
Ausgangspunkt dieser Analyse sind Erziehungsratgeber in Buchform, die (zumindest implizit) an Mütter gerichtet wurden und aus der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus stammen – Bücher deshalb, weil sie zu dieser Zeit das populärste Medium darstellten. Ziel ist es, herauszuarbeiten, was die jeweiligen Autoren unter Pflege und Erziehung verstanden, welches Mutterbild sie fokussierten und welche Ziele sie dabei verfolgten.
Zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist, ob sich Kontinuitäten bzw. Diskontinuitäten in den ausgewählten Erziehungsratgebern der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus finden, insbesondere in Bezug auf das vermittelte Mutterbild und die dargestellten Pflege- und Erziehungsvorstellungen.

Über die Autorin:
Dipl. Päd. Michaela Schmid ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik an der Universität Augsburg. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte betreffen die Erziehungs- und Bildungsgeschichte (insbesondere die historische Familienforschung). Des Weiteren befasst sie sich mit populärpädagogische Schriften, sowohl in historischer als auch systematischer Perspektive. Sie arbeitet zurzeit an einer Dissertation zum Verhältnis von Theorie und Praxis bei populärpädagogischen Schriften.