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Thomas Saretzki

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Thomas Saretzki
Reichsgesundheitsrat und Preußischer Landesgesundheitsrat in der Weimarer Republik


Berlin 2000, 563 Seiten, € 39,88; ISBN 978-3-934479-16-6

Über das Buch:
Für die Beratung von Administration und Politik in Fragen des öffentlichen Gesundheitswesens waren in der Weimarer Republik vor allem zwei Gremien zuständig: der vor genau 100 Jahren ins Leben gerufene Reichsgesundheitsrat und der 1921 geschaffene Preußische Landesgesundheitsrat. Beide Einrichtungen der Reichsgesundheitsrat ab 1923 setzten sich nicht nur, wie traditionell üblich, aus dem engen Kreis der Experten, sondern auch aus Interessenvertretern zusammen. Konnten die Beiräte dadurch aber mehr Einfluss auf die Entwicklung des öffentlichen Gesundheitswesens ausüben?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Beratungstätigkeit.
Der Rückblick auf die Lösungsansätze für Probleme des öffentlichen Gesundheitswesens, die zum Teil heute noch bestehen (z. B. Alkoholismus, Drogensucht), verdeutlicht die Widersprüchlichkeit in der Gesundheitspolitik der Weimarer Zeit. Diese bewegte sich zwischen sozialem Denken, Zwangsmaßnahmen und rassenhygienischen Bestrebungen.

Über den Autor:
Thomas Saretzki, geb. 1965; Hauptinteresse: Wissenschaftsgeschichte der Neuzeit; Studium der Fächer Geschichte, Betriebswirtschaftslehre, Nordamerikastudien; Promotion 2000 mit dieser Arbeit.