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Niklas Pieper

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Inhalt

Niklas Pieper
Die rechtliche Struktur bargeldloser Verrechnungssysteme unter besonderer Berücksichtigung von Barter-Clubs und LET-Systemen

Berliner Beiträge zur Rechtswissenschaft [ISSN 1610-5737], Band 9

Berlin 2002, 352 Seiten, € 39,80; ISBN 978-3-934479-70-8

Weitere Bände der Reihe


Über das Buch:
In LET-Systemen (local exchange trading systems) und Barter-Clubs tauschen Privatpersonen und/oder Unternehmen Leistungen untereinander aus, ohne Geld zu verwenden. Diese bargeldlosen Verrechnungssysteme werden auch als Tauschringe bezeichnet. Es handelt sich um geschlossene Wirtschaftskreisläufe, deren Zentrum eine Verrechnungszentrale ist. Letztere koordiniert den Leistungsaustausch zwischen den Teilnehmern und vermerkt hierbei auf bargeldlosen Konten den Wert der von jedem Teilnehmer erbrachten Leistung. In Deutschland wird von weit über 100 Verrechnungssystemen berichtet. Trotz dieser bemerkenswerten Verbreitung sind noch immer zahlreiche juristische Fragen ungeklärt. Der Autor beschreibt die verschiedenen Systeme und ihre Funktionsweisen. Ferner zeigt er die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft auf. In einem historischen Teil werden die Vorläufer der jetzigen Systeme und ihre frühere rechtliche Behandlung dargestellt. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Ergründung der rechtlichen Konstruktion und praxisrelevanter juristischer Einzelproblemen. Hierbei werden die rechtlichen Beziehungen zwischen den Teilnehmern untereinander und zu der Zentrale schuldrechtlich eingeordnet. Des weiteren werden Fragen des Steuer-, Sozial-, Währungs-, Bank-, Insolvenz-, Zwangsvollstreckungs-, Wettbewerbs-, Standes-, Gewerbe- und Leistungsstörungsrechts betrachtet. Das Buch richtet sich sowohl an den Juristen, der aus allgemeinem Interesse oder aus beruflichen Gründen mit der Thematik befasst ist, als auch an die Teilnehmer und Initiatoren von bargeldlosen Verrechnungssystemen.

Über den Autor:
Dr. Niklas Pieper, geb. 1970, studierte an der juristischen Fakultät der Universität Köln Rechtswissenschaft und promovierte dort mit diesem Buch. Er ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Köln in einer internationalen Anwaltskanzlei tätig, sowie in der Kommunalpolitik.


Das sagen die anderen:

„Er schließt damit eine wichtige Lücke in der Literatur. (…) Der Leser merkt, dass Pieper die Dissertation nicht im Elfenbeinturm geschrieben hat. Er kennt die „Szene“, die Praxis und die Akteure."

„... ist die historische Betrachtung mit vielen Details ein besonderer Leckerbissen in diesem Buch."

„ (…) Für alle, die sich mit den rechtlichen Aspekten der Tauschringe und Barter-Clubs beschäftigen, gehört dieses Buch zur Pflichtlektüre. Keine Angst, das Buch ist auch für Nicht-Juristen gut lesbar.“

Hugo Godschalk in Zeitschrift für Sozialökonomie 139 (2003), S. 42 f.