Elke Perrey
Gefahrenabwehr und Internet
Befugnisse der Polizei im Lichte eines Rechts auf informationelle
Selbstbestimmung
Berliner Beiträge zur Rechtswissenschaft [ISSN
1610-5737], Bd. 11
Berlin 2003, Format DIN A5, 280 Seiten ; € 34,00; 978-3-89998-002-8
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Bände der Reihe
Über das Buch:
Das Internet hat in den vergangenen Jahren die moderne Kommunikationsgesellschaft
entscheidend verändert. Durch die zunehmende Verbreitung
und Nutzung des Internets verwundert es nicht, dass es auch
für kriminelle Absichten missbraucht wird. Doch welche
Auswirkungen hat das „Netz der Netze“ für
den zivilrechtlichen, strafrechtlichen oder öffentlichrechtlichen
Bereich, und inwieweit sind die bestehenden rechtlichen
Regelungen auf die veränderten Bedingungen anzuwenden?
Vor diesem Hintergrund wurde die Datenerhebung und -verarbeitung
im Internet bzw. durch das Internet mittels der öffentlichen
Gewalt, speziell der Polizei, untersucht. Die Autorin zeigt
die Stellung der Polizei bezüglich der Internetkriminalität
in Deutschland auf und ergänzt dies am Beispiel des
Landes Bayern durch empirische Erhebungen. Neben der Überprüfung
der Rechtsgrundlagen für ein polizeiliches Tätigwerden
im Internet, wird auf die spezifischen Voraussetzungen und
die tatsächlichen Probleme bei der Nutzung des Internets
durch die Polizei eingegangen.
Das vorliegende Werk untersucht umfassend die polizei- und
verfassungsrechtlichen Gegebenheiten unter rechtspraktischen
Gesichtspunkten und verleiht der fachlichen Diskussion neue
wertvolle Impulse.