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Nadja Messerschmidt
Minderheitenpolitik und -soziologie
in der
deutschen und polnischen Demokratie der Zwischenkriegszeit

Berlin 2006, 188 Seiten, € 24,50; ISBN 978-3-89998-069-1

Über das Buch:
Das vorliegende Werk ist ein Beitrag zur Geschichte der empirischen Sozialforschung im Europa der Zwischenkriegszeit.
Welche Folgen hatte die Anerkennung der Zweiten Polnischen Republik durch die Entente nach dem Ersten Weltkrieg auf die empirische Sozialforschung in Deutschland, Deutsch-Österreich und Polen? Welche Institutionen waren an der empirischen Sozialforschung zum Nationalitätenproblem interessiert und welche soziologischen Begriffe und Methoden wurden entwickelt? In welchem politischen Spannungsfeld hat sich der sozialwissenschaftliche Diskurs in diesen Staaten bewegt und inwieweit kann von zwei grundlegend verschiedenen Typen empirischer Sozialforschung die Rede sein?
Diese Fragen stehen im Zentrum des Buches. An jeweils vier zentralen Forschungsunternehmen werden die soziologische Deutschtumsforschung des Deutschen Reichs und Deutsch-Österreichs und die empirische Sozialforschung der Humanistischen Soziologie der Zweiten Polnischen Republik in vergleichender Perspektive dargestellt und diskutiert.

Über die Autorin:
Nadja Messerschmidt, 1964 in Berlin (Pankow), hat an der Universität Wien und an der Freien Universität Berlin Soziologie, Psychologie, Politik- und Religionswissenschaft studiert. Ihre Studienschwerpunkte waren Politische Soziologie, Migrationssoziologie und Soziologiegeschichte. Nach dem Diplom in der Soziologie 1997 hat sie 2004 zum Thema dieses Buches an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) promoviert.