Lingenberg, Michael
Die Richtlinie 97/55/EG
des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung
der Richtlinie 84/450/EWG über irreführende
Werbung zwecks Einbeziehung der vergleichenden Werbung
Bedeutung und Umsetzung in deutsches Recht
Berliner Beiträge zur Rechtswissenschaft
[ISSN 1610-5737], Bd. 14
Berlin, November 2005, 206 Seiten, € 28,00,
978-3-89998-072-1
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Über das Buch:
Mit dem Ziel, das Recht der vergleichenden Werbung in
den Mitglied-staaten der EG zu harmonisieren, hat der
europäische Gesetzgeber am 06.10.1997 die Richtlinie
97/55/EG erlassen. Während das vor Erlass der Richtlinie
geltende, deutsche Werberecht auf dem Grundsatz der Unzulässigkeit
vergleichender Werbung basierte, statuiert die Richtlinie
den gemeinschaftsweiten Grundsatz der Zulässigkeit
vergleichender Werbung. Durch eine großteils wörtliche
Übernahme der Richtlinienbestimmungen in § 2
UWG a. F. ist die Richtlinie am 14.09.2000 in deutsches
Recht umgesetzt worden. Am 08.07.2004 ist die UWG-Novelle
in Kraft getreten, wodurch die gesetzlichen Bestimmungen
zur vergleichenden Werbung noch einmal geändert worden
sind.
Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei grundlegende Ziele:
Zum einen sollen die Unterschiede zwischen den Richtlinienbestimmungen
und den vor Erlass der Richtlinie geltenden, deutschen
Regelungen zur vergleichenden Werbung dargestellt werden,
womit eine ausführliche Interpretation der einzelnen
Richtlinienbestimmungen verbunden ist. Zum anderen soll
aufgezeigt werden, ob und inwieweit die Richtlinie ordnungsgemäß
in nationales Recht umgesetzt worden ist, wobei auch die
am 08.07.2004 in Kraft getretene UWG-Novelle berücksichtigt
wird.
Über den Autor:
Michael Lingenberg wurde 1968 in Essen geboren. Er studierte
Rechtswissenschaften an den Universitäten Bochum
und Münster. Das Referendariat absolvierte er im
OLG Bezirk Hamm. Seit dem 2. Staatsexamen 1997 ist
der Autor als Rechtsanwalt tätig. Die Promotion an
der Ruhr-Universität Bochum schloss er 2005 ab.