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Volker Herholt

Titelseite
Inhalt

Volker Herholt
Ludo Moritz Hartmann
Alte Geschichte zwischen Darwin, Marx und Mommsen


Berlin 1999, 187 Seiten, € 15,29; ISBN 978-3-934479-00-5

Buch leider nicht mehr lieferbar!


Über das Buch:
Mit diesem Buch liegt eine umfassende Betrachtung der althistorischen Schriften des Mommsen-Schülers Ludo Moritz Hartmann vor. Nach seinen Studienjahren in Berlin und Straßburg lag der Schwerpunkt seines wissenschaftlichen Wirkens an der Wiener Universität. Gleichzeitig war er einer der Väter der Volkshochschulbewegung in Wien.

Als bekennender Sozialdemokrat und Atheist jüdischer Herkunft war sein akademischer Werdegang von vielen Hindernissen gesäumt, ohne dass jedoch sein überragendes Können als Althistoriker und Mediävist je ernsthaft in Zweifel gezogen worden wäre. Seine Leistungen als Editor der Monumenta Germaniae Historica und auf dem Gebiet der italienischen Geschichte in Antike, Mittelalter und Neuzeit sind von bleibendem Wert.

Der Autor, Volker Herholt, legt spannend und informativ dar, welchen wissenschaftlichen Ansatz Hartmann verfolgte; dabei werden die Umbrüche und Kontroversen sichtbar, mit denen die Geschichtswissenschaft um die Jahrhundertwende konfrontiert war. Die bis dahin alles dominierende Schule des Historismus sah sich zunehmend mit den Leistungen der Natur- und der Sozialwissenschaften in Konkurrenz. Herholt zeichnet das Spannungsfeld zwischen Darwinismus und Marxismus, in dem sich Hartmann zeit seines Lebens befand, nach.
Auf diese Weise entsteht nicht nur das Bild eines faszinierenden Historikers, sondern auch das facettenreiche Bild einer ganzen Epoche zwischen Monarchie und Republik.

Über den Autor:
Volker Herholt, geb. 1966 in Hannover; Studium der Fächer Geschichte und Englisch in Berlin und Wolverhampton/
Großbritannien; mit dieser Arbeit beschloss der Autor sein Lehramts-Studium.

Das sagen die anderen:

„Es ist nicht häufig, daß aus Magisterarbeiten Monographien erwachsen. Im vorliegenden Falle rechtfertigt sich dies durch die Thematik und die kenntnisreiche, abwägende Darstellung.“

Alexander Demandt in: Das Historisch-Politische Buch 48/3 (2000), S. 239


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