Thomas Hanke
Bildungsweisen von Numeralia
Eine typologische Untersuchung
Berliner Beiträge zur Linguistik [ISSN 1612-8524],
Bd. 3
Berlin 2005, 158 Seiten, € 24,00; ISBN 978-3-89998-065-3
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Bände der Reihe
Über das Buch:
Numeralia sind einmalige sprachliche Phänomene, weil
ihre exakten Bedeutungen 1, 2, 3, 4, ... eine fixierte Reihenfolge
haben. Oft zeigen Numeralia spezielle Bildungsweisen, die
neben der externen Syntax die Vermeidung des Begriffs
Zahlwort
erklären. Komplexe Numeralia wie
achtundsiebzig
enthalten neben Wertbestandteilen wie
acht und
-zig
nicht selten Elemente wie
-und-, die Addition, Multiplikation
oder eine andere Relation ausdrücken. Die einzelnen Numeralia
können eine Reihe von Mustern bilden, wie die Summenserie
ein- bis
neunundsiebzig.
Dieses Buch bietet einen typologischen Überblick über
die interne Semantik und Form der Numeralia. Es resümiert
die Forschung zu häufigen und gerade auch weniger bekannten
Phänomenen und ergänzt sie mit Hilfe einer eigenen
Untersuchung von über 280 Sprachen. Einer der Schwerpunkte
ist die Herkunft von Additionskonstruktionen, die erstmals
seit Greenbergs Studie von 1978 umfassend untersucht wird:
entgegen üblicher Annahmen kommt ein Komitativausdruck
(’mit’) nur dann vor, wenn er auch koordiniert
(’und’). Außerdem gibt es wesentlich mehr
räumliche und andere Quellen.
Über den Autor:
Thomas Hanke, Jahrgang 1978. Studium der
Allgemeinen Sprachwissenschaft, Komparatistik und Kommunikationswissenschaft
an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
von 1999 bis 2005. Abschluss im Februar 2005 als Magister
Artium.
Pressestimmen:
"Leaving all this apart, one should conclude that the
book provides important data about the typology of numerals.
No doubt, it will be useful to investigate, as thoroughly
as it has been done in the current research, the typology
and derivation of ordinal, collective, distributive, personal,
and other types of numerals […]. The book is intended
for linguists, dealing with the noun phrase structure, as
well as for those who makes lexicological studies of numerals.
It can also be interesting to researchers occupied with
cognitive science in general."
Studies in Language, 31:4 (2007),
S.867-873
Anna Grashenkowa und Pavel Grashenkow