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Rüdiger Grimkowski

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Inhalt

Rüdiger Grimkowski
Michael Willmann. Barockmaler im Dienst der katholischen Konfessionalisierung
Der Grüssauer Josephszyklus

Berlin 2005, 556 Seiten, mit 325 Abb. davon 32 in Farbe, Hardcover, incl. Beiheft mit poln. Zusammenfassung (16 S.) ;
€ 46,50; ISBN 978-3-89998-050-9

Über das Buch:
Im Zentrum der Untersuchung steht mit dem Grüssauer Freskenzyklus das in den Jahren 1693 bis 1695 entstandene Hauptwerk Michael Willmanns. Das Bildprogramm erscheint wie eine summa josephologischer Theologie und ist Resultat einer engen Zusammenarbeit Willmanns mit seinem Grüssauer Auftraggeber Abt Bernardus Rosa. Die material- und abbildungsreiche Untersuchung legt dar, welche historischen Rahmenbedingungen für das Projekt gegeben waren, und stellt einen engen Zusammenhang her zwischen der Josephsverehrung und der Konfessionalisierungspolitik des Grüssauer Abtes. Vor dem Hintergrund der kunsthistorischen Entwicklungen des späten 17. Jahrhunderts widmet sich die Untersuchung Fragen des Zusammenhangs von Architektur und Ausmalungssytem und erörtert eingehend alle ikonographischen und stilistischen Probleme, die der unter barocken Kirchenraumausstattungen einzigartige Zyklus aufwirft.

Das sagen die anderen:

"Das besprochene Buch ist als Erstlingswerk des Verf. von bemerkenswerter Geschlossenheit und Reife. Nur scheinbar verbleibt die Würdigung der josephischen Ikonographie im schlesischlokalen Bereich. Ungeachtet mancher, charakteristisch "dissertationsbedingter", übertriebenen Bemühungen um Einzelnes bzw. um Vollständigkeit bietet die Arbeit ein vorzügliches Exemplum für die Beziehungen zwischen Religionspolitik und Kunst im nachreformatorischen Jahrhundert, darüber hinaus ein lehrreiches Kompendium josephischer Ikonographie.
Hervorgehoben sei der Dank des Verf. an polnische Kollegen und Dienststellen. Ein wichtiges Kapitel des Buches in polnischer Übersetzung ist dem Bande beigefügt."

Victor Elbern
KunstbuchAnzeiger.de


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