Dirk Effenberger
Frühwarnindikatoren für Währungskrisen
Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer
Berücksichtigung
institutioneller Faktoren am Beispiel Osteuropas
Berliner Beiträge zur internationalen Wirtschaftspolitik,
Bd. 1
Berlin 2003, Format DIN A5, 258 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
€ 36,00; ISBN: 978-3-89998-016-5
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Buchreihe
Über das Buch:
Die internationalen Finanzmärkte wurden in den letzten
Jahren von einer Reihe von Währungskrisen heimgesucht.
Zahlreiche Vorschläge für eine effizientere
Krisenprävention werden seither diskutiert. Eine zentrale
Idee ist dabei die stärkere Nutzung von Frühwarnsystemen
zur rechtzeitigen Vorhersage von Währungskrisen.
In der vorliegenden Arbeit werden auf Basis einer theoretischen
Ursachenanalyse Frühwarnindikatoren für Währungskrisen
identifiziert. Schwerpunktmäßig wird der Einfluss
institutioneller Faktoren (z. B. Art des Wechselkursregimes,
Qualität der Bankenaufsicht oder der Corporate Governance)
auf die Krisenanfälligkeit von Währungen untersucht.
Aufbauend auf verschiedenen theoretischen Ansätzen
wird ein institutionenbasiertes Rahmenmodell zur Erklärung
von Währungskrisen entwickelt.
Auf Basis der theoretischen Schlussfolgerungen wird anschließend
die Eignung einzelner institutioneller Faktoren als Frühwarnindikatoren
empirisch überprüft. Dabei dienen die 10 osteuropäischen
EU-Beitrittsländer und Beitrittskandidaten sowie Russland
als regionaler Bezugsrahmen. Ergebnis der empirischen Untersuchung
ist die Konstruktion eines sowohl ökonomische als auch
institutionelle Indikatoren umfassenden hybriden Frühwarnsystems
für Osteuropa.