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Daniel Brückl
Rechtsfragen zur Verwendung von genetischen Informationen über den Menschen
Ein Beitrag zur rechtlichen Steuerung der Verwendung von Wissen

Berliner Beiträge zur Rechtswissenschaft [ISSN 1610-5737], Bd. 8

Berlin 2001, 464 Seiten, € 45,50; ISBN 978-3-934479-55-5

Weitere Bände der Reihe


Über das Buch:
Wer darf genetische Informationen verwenden? Unter welchen Voraussetzungen? Auch wenn die Bedeutung genetischer Informationen neuerdings zunehmend relativiert wird, der öffentliche Diskurs ist an Spannung kaum zu überbieten.

Dieses Buch will den Fragen einer rechtlichen Zulässigkeit der Verwendung genetischer Informationen im Allgemeinen und im Besonderen nachgehen, einer Problematik, mit der sich demnächst auch der Nationale Ethikrat befassen will.

Der Autor stellt die einschlägigen internationalen und nationalen Kodifikationen vor. Davon ausgehend werden Anforderungen an die Rechtsentwicklung skizziert. Anders als viele bisherige Werke beschränkt sich der Autor im Folgenden nicht auf Darstellungen allgemeiner Art oder eines konkreten Anwendungsgebietes.
Anhand der Erörterung verschiedener Anwendungsmöglichkeiten werden Schutz- und Nutzungsinteressen aufgezeigt und einem sachgerechten Ausgleich zugeführt.

Dabei werden besonders umstrittene Themen wie Präimplantationsdiagnostik und pränatale Diagnostik nicht ausgespart und einige Rechtsgebiete gestreift und vertieft: Verfassungsrecht, Datenschutzrecht, Medizinrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, Straf- und Zivilprozessrecht …

Über den Autor:
Dr. Daniel Brückl, geb. 1971, studierte Rechtswissenschaft in Dresden; 1995: Erstes Juristisches Staatsexamen; 1998 - 2000: Rechtsreferendariat beim Landgericht Dresden; 2000: Zweites Juristisches Staatsexamen. Seit 2000 ist er als Rechtsanwalt und als Dozent für Medienrecht in der Berufsbildung sowie beim Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal in Bautzen tätig. 2001 promovierte er mit der vorliegenden Schrift.

 

Pressestimmen
"Wirtschaftsminister Dr. Werner Müller verweist im Vorwort auf die zunehmende internationale Verflechtung auch mittelständischer deutscher Unternehmen und sieht in der Publikation einen wichtigen Ratgeber, der Interesse an globalen Kooperationen wecken soll. Dies gelingt in den beiden Hauptteilen des Buchs durch ein qualifiziertes Autorenkollektiv aus Praxis, Verbandswesen, Wissenschaft und Ministerien.
Im Fokus des ersten Hauptkapitels stehen die "Rahmenbedingungen für internationale Kooperation" mit den Unterpunkten "Recht", "Markt", "Finanzen", "Kooperationsförderung" und "Risikomanagement". Die Beiträge weisen eine erfreuliche Genauigkeit auf, führen an die Problemstellung heran, nennen höchstrichterliche Rechtsprechung und Literaturbeiträge und schließen jeweils mit Checklisten, Testfragen und Verweisen auf weiterführende Literatur ab. Die Nennung von Informations- und Beratungsstellen ermöglicht dem Leser die weitere Einholung von Auskünften. Durch die exzellente Qualität der Einzelbeiträge zum IPR, zum internationalen Arbeitsrecht sowie zu gewerblichen Schutzrechten wird der Leser in die Lage versetzt, hier qualifizierte Fragen stellen zu können. Mehrseitige tabellarische Übersichten erlauben eine schnelle Information über deutsche und internationale Schutzrechte sowie über Qualitätsnormen. Selbst eine Länderliste mit Staaten, in die es Exportbeschränkungen gibt, wird dem Leser nicht vorenthalten. Die Breite des dargestellten Stoffs läßt sich am Beitrag zur "Interkulturellen Kommunikation" ermessen. Erfreulicherweise wird auch im Kapitel "Integrierte Absatz- und Finanzpolitik" auf die speziellen Belange des Mittelstandes eingegangen. Gerade der unter einer oft dünnen Kapitaldecke wirtschaftende Mittelstand wird für die Nennung von Förderprogrammen dankbar sein. Teil 1 findet seinen Abschluss in detaillierten Informationen zu Risikomanagement und Insolvenz, um dann in Teil 2 Netzwerke kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) zu beleuchten. Flankiert werden internationale Existenzgründungen auch durch Hochschulprogramme wie "EXIST", die hier Erwähnung finden. Außerhalb der Universität leisten Gründerzentren wertvolle Hilfe, wie u. a. am Beispiel der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren e. V. gezeigt wird.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem Autorenpool gelungen ist, ein Informationspaket von hoher Güte zusammenzustellen. Praxisbezug wird hier nicht als Ausrede für Oberflächlichkeit genutzt. Vielmehr sind die erforderlichen fachlichen Informationen durch anwendungsbezogene Checklisten und Übersichten angereichert. Eine gewinnbringende Lektüre ist garantiert." (Jens Ott)

in: DSWR-Zeitschrift für Praxisorganisierung,
Betriebswirtschaft und elektron. Datenverarbeitung; 6/2002

 

"Durch die umfangreichen Checklisten, Test- und Verständnisfragen sowie Hinweise auf vertiefende Literatur und umfangreiche Adressenlisten der wichtigsten Anlaufstellen für individuelle Beratung ist dies ein unverzichtbares Handbuch für Unternehmer und deren Berater geworden und damit letztendlich auch für die Ausbildung an Hochschulen geeignet . ..."

in: BGA Aussenwirtschaftsreport; Nr. 4, 18.02.2002