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Andrea Böning - Village Resort Brandenburg?

Titelseite
Inhalt
Buch nicht mehr lieferbar

Andrea Böning & Kunstpflug e.V. (Hrsg.)
Village Resort Brandenburg? Ein Kunstprojekt in Beelitz

Ein künstlerisch-architektursoziologisches Projekt im ländlichen und kleinstädtischen Lebensraum am Rande der Metropolregion Berlin.  

Berlin, Dezember 2008, Broschur, 64 Seiten, 81 Farbabb., € 12,00, ISBN 978-3-89998-141-4

Über das Buch:
Vor dem Hintergrund von beinahe zwanzig Jahren Nachwendezeit verfolgen temporäre Kunstwerke im öffentlichen Raum gekoppelt mit einer Veranstaltungsreihe Fragen nach den städtebaulichen und den sozialen Veränderungen. Dabei entstehen mit unkonventionellen Methoden veränderte und neue Blicke auf die Stadt Beelitz.
Mit den künstlerischen Interventionen werden die rasanten Entwicklungen der Altstadtsanierung in Ostdeutschland und die damit verbundene Fragestellung nach der Musealisierung bis hin zur „Disneyfizierung“ der Städte thematisiert. Der stete Leerstand in den Altstadtkernen Ostdeutschlands wird dabei in Augenschein genommen, genauso wie die wirtschaftliche Situation der regionalen Spargelhöfe.
Ein partizipatives Projekt der „empathischen Raumerkundung“ wird erprobt und damit der Frage nachgegangen welche Möglichkeiten der bürgerschaftlichen Teilnahme für die Stadtgestaltung daraus entstehen kann. „Slow City“, ein Zusammenschluss von Städten, wird vorgestellt. Als Gegenentwurf zum unaufhörlichen Wachstumsgedanken setzt er mit dem Leitbild einer konsequenten Entschleunigung auf lokale ökonomische Kreisläufe des städtischen Umfeldes.
In dem Projekt Village Resort Brandenburg? werden unterschiedliche Ideen und Positionen zu Stadtgestaltung, Tourismus und Bevölkerungswachstum vermittelt, die abseits von üblichen Stadtentwicklungsstrategien und Gestaltungssatzungen auf Alternativen für das städtische Leben hinweisen.

Mit Beiträgen von: Andrea Böning, Annette Braemer-Wittke & Karsten Wittke (I-KU), Sibylle Hofter, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Wolfgang Kil, Michael Kurzwelly, Benoît Maubrey, Susken Rosenthal, Antje Schiffers & Thomas Sprenger, Konzept: Andrea Böning