Christian Birnbaum
Die Leichfertigkeit – zwischen Fahrlässigkeit
und Vorsatz
Berliner Beiträge zur Rechtswissenschaft [ISSN
1610-5737], Bd. 1
Berlin 2000, 322 Seiten, € 25,00; ISBN 978-3-934479-19-7
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Über das Buch:
Als strafrechtliches Tatbestandsmerkmal existiert die Leichtfertigkeit
bereits seit 1872 auf der Ebene des Reichsstrafrechts im
Militärstrafgesetzbuch; Spielarten qualifizierter Pflichtwidrigkeit
lassen sich schon im deutschen Partikularstrafrecht erkennen.
Nach vorherrschender Auffassung ist diese Verschuldensform
in etwa der groben Fahrlässigkeit im Zivilrecht vergleichbar.
Ursprünglich Merkmal von Erfolgsdelikten und Unternehmensdelikten,
findet sie verstärkt auch Anwendung als Merkmal erfolgsqualifizierter
Delikte. In der zukünftigen Entwicklung des Strafrechts
ist eher eine Verstärkung der Verwendung der Leichtfertigkeit
durch den Gesetzgeber zu erwarten; es ist damit zu rechnen,
dass die Strafbarkeit weiterer Vermögensdelikte in
den Bereich der Leichtfertigkeit ausgedehnt wird.
In dieser Studie wird die Leichtfertigkeit in dogmatischer
Hinsicht analysiert und eine Annäherung zu den "angrenzenden
Schuldformen der (einfachen) Fahrlässigkeit und des
Vorsatzes unternommen.”
Über den Autor:
Dr. Christian Birnbaum, geb. 1969 in Douala (Kamerun), studierte
in Bonn und Freiburg Rechtswissenschaften. Im Anschluss
an sein Referendariat und seine Assistenz an der juristischen
Fakultät der Universität Dresden nahm er 1998
seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in einer Anwälte-Kanzlei
auf. Als Leiter des Dresdener Standortes der Sozietät
vertritt er das arbeits- und sozialrechtliche Departement.
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