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Christoph Berger
Das russische Deutschland
Eine Bearbeitung der sowjetischen Besetzung Ostdeutschlands

Berlin 2001, 540 Seiten, € 39,88; ISBN 978-3-934479-37-1


Über das Buch:
Von dem Deutschland, das sich die Russen nach dem Zweiten Weltkrieg anvertraut wünschten, blieb 1949 die Deutsche Demokratische Republik übrig.

Die deutsche Teilung eröffnete der DDR die Chance, ihre Abhängigkeit von Russland zur Eigenständigkeit auszubilden.

Dem russischen Deutschland mangelte es daran, dem Fortschritt der industriellen Welt schleunigst nachkommen zu können. Was vom westlichen Vorsprung aus als rückständig erschien, schätzten die Ostdeutschen an ihrer eigenen (Arbeits-)Lebenszeit.

Über den Autor:
Christoph Berger, geb. 1968; 1989-1994: Studium der Geschichts- und Politikwissenschaften in Heidelberg, Wien und an der Freien Universität Berlin; Magisterarbeit: „Wie soll man da leben?" Gottfried Benns und Johannes R. Bechers Erfahrungen der Weimarer Republik 1921-1931; 1995-1998: Promotionsstipendium der Stiftung der Deutschen Wirtschaft zur Bewältigung der vorliegenden Arbeit, die 2000 an der Humboldt-Universität als Dissertation angenommen wurde.

Pressestimmen
Christoph Berger geht der Frage nach, warum die Deutschen so wurden, wie die Ostdeutschen heute sind. Bergers Arbeit gliedert sich in 3 Teile. Eine essayistische Einleitung (88 Seiten) bildet den Anfang. Sie versucht, das Thema, die Einstellung der Deutschen zu den Russen, der Westdeutschen zu den Ostdeutschen und der Russen zu den Deutschen „mental“ zu verorten.
Der zweite Teil (207 Seiten) ist vom eigentlichen Untersuchungsgegenstand Bergers getragen: die Ursprünge und Anfänge der Aktivisten(„Hennecke“-)bewegung in der Sowjetischen Besatzungszone.
Den dritten Teil bildet ein essayistischer Schluß (187 Seiten), in dem Berger den Einfluß der Aktivistenbewegung und alles Sowjetischen auf die Politik, den Alltag und die Kultur Ostdeutschlands nachzuweisen versucht.

Quelle: H-Soz-u-Kult, Humboldt-Universität, Institut für Geschichtswissenschaften